Frequently Asked Questions

Hier findest oft gestellte Fragen

VOR DEM KAUF:

F: Wie groß sollte mein SUP sein?

A: Kurze Bretter unter 275 cm Länge sind besser für schnelle Wendungen geeignet als längere Boards. Sie werden vor allem für eine Mischung aus SUP und Wellenreiten eingesetzt (sogenannte Wave SUPs). Auch für Kinder sind die kurzen Boards mit weniger als 275cm (9‘6 = 9 Fuss. 6 Inch) passend.

Mittelgroße Boards im Bereich von 275 cm bis 365 cm sind am beliebtesten. Sie sind die Allrounder. Boards in diesem Bereich können stille Seen, Flüsse und kleinere Wellen handhaben.

Lange Boards über 380 cm (12‘6) werden typischerweise für Touring oder Racing eingesetzt. Mit ihnen lassen sich hohe Geschwindigkeiten erreichen, dafür gibt es aber Einbußen in der Wendigkeit und der Standsicherheit.

F: Welches ist das beste Board für mich?

A: Schlussendlich hängt der Kaufentscheid davon ab wofür du das Board benötigst, was für ein Level du hast und wie schwer du bist.

Schlussendlich empfehlen wir aber jedem zuerst sein Board zu testen. Auf unserem Storefinder findest du unsere Partner in deiner Nähe und erfährst ob du da unsere Boards testen kannst.

VOR DEM ERSTEN GEBRAUCH:

F: Wie lange dauert es mein Inflatable SUP aufzupumpen?

A. Um ein Inflatable SUP mit einer Double Action Pump aufzupumpen, muss man, je nach körperlicher Verfassung, sicher 8-10 Minuten Zeit einrechnen.

F: Kann es sein, dass die Druckanzeige meiner Pumpe kaputt ist?

A: Wer den Manometer (Druckanzeige) anschaut, merkt, dass die Anzeige erst bei 7 PSI beginnt. Entsprechend braucht das Board ein gewissen Grundvolumen an Luft bis die Pumpe Druck anzeigen kann. Dies geschieht etwa nach 100-120 Pumpstössen. Wer also erst eine oder zwei Minuten gepumpt hat, muss sich noch keine Sorgen machen. Das Board sollte etwa 160–180 Pumpstöße aufnehmen, um 15 PSI zu erreichen (Anzahl kann variieren).

F: Wie stelle ich mein zwei- oder dreiteiliges Paddel richtig ein?

A: Du kannst das Paddel auf verschiedene Arten richtig einstellen. Eine Möglichkeit ist jeweils deine Körpergrösse plus 10-15% rechnen. Bei einem Mann von 180cm also knapp 200cm. Ansonsten kannst du auch das Hang-Loose Zeichen machen und dies auf deinen Kopf halten und das Paddel dazu richtig justieren. Du solltest deinen Arm leicht gestreckt aber dennoch locker auf den Griff des Paddels legen können.

F: Was für Sicherheitsmassnahmen kann ich treffen?

A: Wir von Apatcha empfehlen auf jeden Fall den Gebrauch einer Leash um auch bei welligen und windigen Bedingungen mit dem Board verbunden zu sein. Dazu ist natürlich eine Schwimmhilfe in Form einer Restube-Boje oder einer Schwimmweste von grossem Vorteil. Ausserhalb von 300 Metern Uferzone ist das Mitführen einer Schwimmweste sogar Pflicht.

Dazu sollte man vor längeren Ausflügen auf jeden Fall die Wettervorhersage beachten, Trinkwasser und Sonnenschutz nicht vergessen.

NACH DEM GEBRAUCH:

F: Kann ich mein Board aufgeblasen lassen?

A: Absolut, wir halten unsere Ausstellungsstücke und Demo-Boards für mehrere Monate lang aufgepumpt und sie scheinen nie Luft zu verlieren. Wenn Sie das Board über einen längeren Zeitraum in direktem Sonnenlicht belassen, wird empfohlen, das Board zu entlüften, um eine Überdehnung zu vermeiden, da dies nicht von der Garantie abgedeckt ist.

F: Wie falte ich mein Inflatable richtig zusammen?

A: Wichtig ist darauf zu achten, dass die Finbox nicht beschädigt wird. Diese sollte nicht mit Gewalt oder zu viel Druck gefaltet werden, da sie ansonsten Schaden nehmen könnte. Wir empfehlen, das Board von der Spitze her zu falten, so dass gleichzeitig die ganze Luft rausgedrückt wird. Richtig gefaltet, passt das letzte Stück mit dem Finnenkasten schön auf das restliche Board und kann problemlos in der Tasche verstaut werden.

F: Ich kann ich sicherstellen, dass mein Inflatable SUP möglichst lange hält?

A: Das Wichtigste ist, das SUP nicht permanent direkter Sonneneinstrahlung auszusetzen. Wird das SUP also nicht verwendet, sollte man es nach Möglichkeit in den Schatten stellen oder zumindest zur Seite drehen (die helle Fläche nach oben). Weiter ist es von Vorteil, ein bisschen Luft abzulassen. Das verhindert ein starkes Ausdehnen der Luft im Board und mögliche Schäden.

Wer das Board für längere Zeit nicht mehr benötigt, sollte sicherstellen, dass das Board gut abgetrocknet ist, bevor man es zusammenrollt.

F: Muss ich mein Board speziell behandeln bevor ich es über den Winter im Keller verstaue?

A: Um das Board sauber und geschmeidig zu halten, empfehlen wir lediglich Wasser und neutrale Seife. Zu aggressive Reinigungsmittel können das PVC angreifen und es nachhaltig beschädigen.

Natürlich ist ein trockener und nicht zu kalter Lagerraum von Vorteil.  Das Wichtigste ist aber darauf zu achten, dass das Board schön trocken ist bevor es eingelagert wird. Speziell die Partie um den Handle kann bei schlechter Behandlung anfangen zu schimmeln.

Ausserdem sollte das Board nicht zu eng gerollt werden wenn man es überwintert, dies um das PVC flexibel zu halten. Spezielle Pflege-Cremes wie es einige SUP-Stores anbieten sind nicht notwendig, können aber selbstverständlich aufgetragen werden.

MÖGLICHE SCHÄDEN UND VERLUSTE:

F: Mein Board zeigt plötzlich komische Blasen, ist es kaputt?

A: Nein. Die Blasen entstehen vor allem dadurch, dass sich das Board überhitzt hat. Dann kann es vorkommen, das sich der darin enthaltene Leim verflüchtigt und an der Oberfläche kleine Blasen bildet. Diese sind allerdings rein optischer Natur und sollten im Normalfall keinen Einfluss auf die Fahr- und Seetüchtigkeit des Boards haben. Es ist deshalb wichtig nochmals darauf hinzuweisen, dass das Board nicht in die pralle Sonne gelegt wird. Wen die Blasen sehr stören, kann sie aufstechen und das Loch mit einem PVC-Patch aus dem verkleben.

F: Der obere Teil des Paddels rutscht immer wieder ins Rohr hinein, was tun?

A: An der Schnalle des Paddels lassen sich die beiden Schrauben weiter anziehen. Einfach die Paddelschnalle schliessen und diese mit einem Schraubenzieher anziehen. Darauf achten, dass die Schnalle geschlossen ist bevor mit dem Schraubenzieher hantiert wird, da ansonsten die Schnalle beim schliessen kaputt gehen kann.

F: Was tun wenn mein Board trotzdem weiter Luft verliert?

A: Zuerst muss man die Stelle ausmachen, wo das Board Luft verlieren könnte. Erkennbar beispielsweise an austretenden Luftblasen wenn das Board unter Wasser ist. Befindet sich das Loch auf einer offenen Fläche auf der Ober- oder Unterseite lässt sich das problem schnell lösen. Zuerst die Luft vom Board komplett ablassen, anschliessend einen PVC-Patch zurechtschneiden. Den Patch mit dem beiliegenden Leim aufkleben, andrücken und gut trocknen lassen. Danach das Board wieder aufpumpen und weitersupen.

Sollte das Loch allerdings bei den Rails (auf den Seiten) oder unter dem Pad auftreten, handelt es sich im einen Garantiefall.

F: Wohin kann ich mein Board im Falle einer notwendigen Reparatur bringen?

A: Empfehlenswert ist sicherlich ein Besuch bei unseren Partnern von der SUP-Clinic. Sie sind auch für uns die erste Anlaufstelle bei gebrochenen Finnenkästen oder Löcher unterhalb des Pads etc.

Für Hardboards gibt es verschiedene Bootsbauer die sich kleineren Löchern und Dellen gerne annehmen und dies mit grosser Professionalität erledigen können.

F: Ich habe meinen Finbolt verloren. Schickt ihr mir gratis Ersatz?

A: Der Verlust eines Finbolts wird nicht durch unsere Garantie abgedeckt. Daher müsst ihr verlorene Finbolts auf eigene Kosten ersetzen. Wir empfehlen euch wärmstens gleich noch den einen oder anderen Ersatz-Finbolt zu kaufen wenn ihr euch ein Board besorgt. Denn auf einen Neuen zu warten während super Paddel Wetter ist, macht nur wenig Freude.